Bundesamt für Naturschutz

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Projektdatenbank

Prävention klimabedingter Gesundheitsrisiken



Region

Hessen: Fulda



Zielgruppe(n)

Senioren



Themenbereich(e)

Klimaschutz



Projektzeitraum

Juli 2008 bis Juni 2013



Rahmenprojekt

KLIMZUG Nordhessen, Klimaanpassungssnetzwerk für die Modellregion Nordhessen



Projektziel

Das Projekt beinhaltet zwei Forschungsschwerpunkte. Zum einen steht die Erforschung und Verbesserung von Strategien zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsrisiken bei alten und älteren Menschen im Fokus. Die Sicherstellung der Versorgung bei Unwetterlagen lässt sich gleichsam diesem versorgungsbezogenen Schwerpunkt zuordnen.
Zum anderen zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Vorhersagemodells, welches eine zeitlich-räumliche Extrapolation der Beziehung zwischen Klimawandel und der Inzidenz vektorassoziierter Krankheiten in Nordhessen erlaubt.



Beschreibung

Die nordhessische Bevölkerungsstruktur wird sich prognostisch verändern. Die Bevölkerungsdichte nimmt ab, der Anteil älterer und alter Menschen steigt, die Zahl von Einzelhaushalten wächst. Im Zuge des Klimawandels ist in Nordhessen einerseits mit einer Zunahme von Unwetterlagen, andererseits mit Hitzeperioden ohne nächtliche Abkühlung (sog. Tropennächte) zu rechnen. Ältere und alte Menschen sind besonders anfällig gegenüber Gesundheitsrisiken, die mit Hitzeperioden verbunden sind. Allein lebende ältere Menschen sind teilweise auf ambulante pflegerische Versorgung angewiesen, die bei Unwetterstürmen nur schwierig zu sichern ist. Deshalb sind alte und ältere Menschen besonders von den gesundheitsrelevanten Folgen der klimatischen Veränderungen betroffen.
Programm zum Monitoring von Zecken- und Mückenvektoren
Der besondere Ansatz liegt in der engen Einbeziehung der regionalen Bevölkerung in die Forschung, indem das Monitoring von Mücken und Zecken sukzessive von der regionalen Bevölkerung verantwortlich übernommen wird. Die direkte Beteiligung interessierter Laien führt über eine Multiplikation ihres Wissens zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung für vektorassoziierte Krankheiten und könnte sich als nachhaltige Anpassungsstrategie an veränderte Infektionsrisiken erweisen. Der Nachweis der Erregerlast (FSME, B. burgdorferi, Anaplasma phagocytophilum) in Zecken geschieht mittels anerkannter molekularbiologischer Methoden.



Projekträger

Bundesministerium für Bildung und Forschung



Projektnehmer

Hochschule Fulda, Fchbereich Pflege und Gesundheit



Universität Kassel, Institut für Berufsbildung
Ute Clement


Gesundheitsamt der Region Kassel
Seuren-Kronenberg


Regionalmanagement Nordhessen, Cluter Gesundheit

Ständeplatz 13
34117 Kassel
Tel: 0561 9706217
Fax: 0561 9706222
info@nordhessen.de
www.nordhessen.de



Ansprechpartner

Hochschule Fulda
Henny Annette Grewe
Marquardstr. 35
36039 Fulda
Tel: 0661 9640 0
Henny.A.Grewe@hs-fulda.de

Hochschule Fulda
Beate Blätter
Marquardstr. 35
36039 Fulda
Tel: 0661 9640 0
Beate.Blaetter@hs-fulda.de

Hochschule Fulda
Thilo Schlott
Marquardstr. 35
36039 Fulda
Tel: 0661 9640 0
Thilo.Schlott@hs-fulda.de



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