Bundesamt für Naturschutz

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Luft


Saubere Luft lässt uns frei atmen © Michael Pütsch
Foto: Luftaufnahme, Wolken und Blick auf eine hügelige Landschaft © Michael Pütsch

Intakte Ökosysteme garantieren auch eine hohe Luftqualität. Dass der Mensch davon einen direkten Nutzen hat, liegt auf der Hand. Saubere Luft und angenehmes Klima wirken vorbeugend und heilend auf den Körper und angenehm auf Seele und Geist - wie die zahlreichen heilklimatischen Kurorte zeigen.


Grüne Lungen

10 Gründe für den regelmäßigen Spaziergang in die Natur sind: es stärkt das Immunsystem, der Stresslevel sinkt, frische Luft und Tageslicht begünstigen guten Schlaf, Spaziergänge verbessern die Laune, Wanderpfade stärken Gedächtnis und Konzentration, Symptome einer Depression werden gelindert, Muskeln und Knochen werden gestärkt, Spaziergänge unterstützen die Glückhormon-Produktion, frische Luft fördert die Durchblutung der Haut.


Pflanzen als Klimaschützer

Gerade für das Klima und den Klimaschutz ist der Abbau von Kohlendioxid (CO2) durch Pflanzen von großer Bedeutung. In Großstädten und industriell stark genutzten Gebieten ist die Filterwirkung der Bäume und Pflanzen für Schadstoffe besonders deutlich und wichtig. Bäume und Wälder regulieren außerdem die Temperatur, indem sie Schatten spenden und Windschutz bieten.


Feinstaub

Staub aus Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 10µm ist Feinstaub. Er entsteht durch Verkehr, Industrieanlagen, Kraftwerke, Heizungsanlagen, Schüttgutumschläge, kann aber auch natürliche Ursachen wie aufgewirbelten Saharastaub, Staub von Vulkanausbrüchen, Bakterien, Pollen oder Pilzsporen haben.

An Tagen mit höherer Feinstaubbelastung und Smog treten vor allem bei Kindern und Erwachsenen mit Atemwegs- oder Herzerkrankungen akute gesundheitliche Probleme auf. Langfristige Feinstaubbelastungen können zu allgemeiner Schwäche und Müdigkeit, Mittelohrentzündung bei Kleinkindern, Asthma, chronischen Erkrankungen oder Krebs führen.

Feinstaub belastet aber auch Tiere und beeinträchtigt Pflanzen in ihrer Funktion als CO2-Verwerter. Besonders in Städten potenziert sich hier das Feinstaubproblem, weil die verstaubten Blätter keine Fotosynthese betreiben und dadurch die Luftqualität nicht verbessern können.

 

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