Bundesamt für Naturschutz

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Lexikon

Äquator

Die Erde ist eine große Kugel. Der Äquator liegt wie ein Ring um die dicksten Stelle der Erde, genau zwischen Nord- und Südpol. Dort ist es immer sehr heiß. Der Äquator ist aber nur eine gedachte Linie, die die Erde in zwei gleich große Hälften teilt.

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Atmosphäre

Menschen, Tiere und Pflanzen können deshalb auf der Erde leben, weil sie genug Luft zum Atmen haben. Die ganze Erde ist von einer Lufthülle umgeben, der Atmosphäre.

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Beduinen

Beduinen leben im Norden Afrikas und in Vorderasien. Übersetzt heißen sie „Wüstenwanderer“. Sie haben keine feste Wohnung, sondern leben in Zelten. Sie leben mit ihren Tieren nicht direkt in der Wüste, sondern am Rand der Wüsten, in den Steppen. Dort wandern sie als Nomaden von Weide zu Weide.

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Hurrikan

In den Tropen gibt es sehr heftige Wirbelstürme, die man auch Hurrikan nennt. Sie entstehen über dem Meer und fegen dann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Stundenkilometern über das Land. Dabei dreht sich der Sturm wie ein Kreisel um seine eigene Mitte, das so genannte Auge des Hurrikans.

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Insekten

Alle Insekten haben sechs Beine (aha, also sind Spinnen keine Insekten!) und viele besitzen Flügel. Manche Insekten verwandeln sich im Laufe ihres Lebens. Aus Eiern schlüpfen Raupen oder Larven, die sich nach einiger Zeit verpuppen. Aus diesen starren Puppen/Kokons schlüpfen geflügelte Tiere, wie Schmetterlinge oder Libellen.

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Klima

Mit Klima meint man das durchschnittliche  Wetter, das allgemein in einer bestimmten Gegend herrscht. Auf der Erde gibt es verschiedene Klimazonen.

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Kohlendioxid (CO2)

CO2 ist ein geruch- und farbloses Gas in der Luft. Die Pflanzen brauchen es zum Leben. Kohlendioxid entsteht immer dann, wenn etwas verbrannt wird. Zu viel von diesem Gas in unserer Atmosphäre führt zum Treibhauseffekt.

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Malaria

Malaria ist eine Krankheit, die auch Sumpffieber genannt wird. Sie wird in sehr heißen, feuchten Ländern von der Stechmücke Anopheles übertragen. Wer Malaria hat, bekommt sehr hohes Fieber. Wer in ein Land fährt, in dem es Malaria gibt, muss Tabletten nehmen, um sich zu schützen.

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Ozon (O3)

Ozon besteht aus Sauerstoff (O2). Ozon entsteht in einer der oberen Schichten der Atmosphäre, wenn starke Sonnenstrahlen mit normalen Sauerstoffteilchen zusammenstoßen. Es entsteht eine Ozonschicht. Diese schützt alle Lebewesen auf der Erde vor den gefährlichen Sonnenstrahlen, die man auch UV-Strahlen nennt. Sie können nämlich nicht durch die Ozonschicht hindurch.

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Sauerstoff (O2)

So heißt ein Gas, das immer in der Luft um uns herum ist. Wir können diesen Sauerstoff nicht sehen und nicht riechen, aber ohne ihn könnten Menschen und Tiere nicht leben. Wir filtern ihn beim Einatmen mit unseren Lungen aus der Luft und geben beim Ausatmen Kohlendioxid (CO2) ab. Dieses Gas brauchen die Pflanzen, um zu leben.

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Spinnen

Spinnen sind eine eigene Gruppe von Arten, nicht zu verwechseln mit Insekten. Spinnen laufen auf acht Beinen und sehen mit acht kleinen Punktaugen. Sie ernähren sich von Insekten. Die fangen sie mit einem Spinnennetz oder erlegen sie mit einem großen Sprung.

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Tornado

Tornados sind gefährliche Wirbelstürme. Es gibt sie vor allem über Nordamerika. Bei schweren Gewittern bildet sich eine Art Rüssel aus der Luft, der aus den Wolken bis hinunter auf die Erde wächst. Er dreht sich mit bis zu 400 Kilometern pro Stunde um sich selbst und kann sogar Autos in die Höhe saugen.

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Treibhaus oder Gewächshaus

Treibhäuser sind lange einstöckige Häuser aus Glas. In ihnen werden Gemüse oder Blumen gezüchtet, denen es draußen zu kalt wäre. Das Gemüse und die Blumen wachsen oder, genauer gesagt, „treiben“ nur bei warmer Luft. Die warme Luft entsteht durch das einfallende wärmende Sonnenlicht. Treibhäuser können auch zusätzlich beheizt werden.

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Tropen

Direkt am Äquator, rund um unsere Erde, liegt ein Gebiet, das wir Tropen nennen. In dieser Klimazone gibt es keine unterschiedlichen Jahreszeiten und es ist jeden Tag 12 Stunden hell und 12 Stunden dunkel. Die Temperatur sinkt dort selten bis unter 20° C und es ist sehr feucht, wegen der täglichen sehr starken Regengüsse. Unzählbar viele Pflanzen und Tiere leben im tropischen Regenwald.

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Umwelt

Umwelt ist der Teil der Welt, in dem sich die Menschen ihr Leben lang aufhalten. Der Boden, das Wasser auf unserer Erde und die Luft sind wichtig für den Menschen. Der Mensch benötigt die Umwelt, er benutzt sie, beeinflusst und verändert sie. Er selbst muss sich der Umwelt ständig anpassen. So lebt der Mensch in einer Wechselbeziehung mit seiner Umwelt.

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UV-Licht / UV-Strahlen

Ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) sind Lichtstrahlen, die wir mit unseren Augen nicht sehen können. Sie sind ein Teil des Sonnenlichts, das auf die Erde fällt. Die meisten UV-Strahlen werden von der Ozonschicht unserer Atmosphäre abgefangen. Die wenigen Strahlen, die bis zu uns auf die Erde durchdringen, können auf unserer Haut einen Sonnenbrand auslösen, wenn wir uns zu lange ungeschützt in der Sonne aufhalten. Sonnenschutzmittel mit einem hohen Sonnenschutzfaktor und Kleidung helfen uns als Schutz vor den Strahlen.

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Wetter

Alles, was jeden Tag in der Atmosphäre um unsere Erde passiert, ist das Wetter. Dazu gehören Wolkenbildung, wo und wie schnell der Wind bläst, wie warm oder kalt es ist, ob es regnet oder ein Gewitter herrscht.

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Winterschlaf

Einige Säugetiere wie Fledermäuse, Hamster und Murmeltiere könnten in der Kälte unseres Winters nur schwer überleben. Darum halten sie Winterschlaf. Sie fressen sich vorher ein dickes Fettpolster an und suchen sich einen gemütlichen Platz zum Schlafen. Ihre Körpertemperatur ist während des Schlafs sehr niedrig, so dass sie nicht so viel Energie verbrauchen. Keinen echten Winterschlaf, sondern Winterruhe halten zum Beispiel Dachs und Bär. Sie schlafen auch sehr viel, stehen aber zwischendurch zum Fressen auf.

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Quellen: „Großes farbiges Kinderlexikon von A-Z“; Umweltbundesamt