Bundesamt für Naturschutz

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Experimente


Kartoffel im Irrgarten

Du brauchst:
• einen Schuhkarton
• Pappe
• Klebeband
• Schere
• einen kleineren Blumentopf (muss stehend in den Schuhkarton passen)
• Blumenerde
• eine Kartoffel oder einen Bohnensamen
• schwarze Farbe
• Pinsel

Schneide ein Loch in die schmale Seite des Schuhkartons. Schneide dann drei Teile aus der Pappe aus, die so hoch sind wie der Schuhkarton, aber ein paar Zentimeter weniger breit. Kleb sie innen auf dem Boden und – wie auf dem Bild – versetzt an den Seiten des Schuhkartons fest. Mal jetzt das Innere des Schuhkartons und die Innenseite des Deckels schwarz. Steck dann die Kartoffel oder die Bohne in den Blumentopf mit der feuchten Erde. Stell ihn in die Schuhkarton-Ecke ohne Loch und leg dann den Deckel drauf. Und jetzt – musst du warten. Wenn du willst, schau jeden Tag mal kurz nach, was passiert.

! Das steckt dahinter:
Pflanzen wachsen immer zum Licht – egal, ob es von oben oder von der Seite kommt. Die Pflanze überwindet sogar Hindernisse oder kämpft sich durch dicke Erdschichten hindurch, um zum Licht zu kommen. Licht braucht sie nämlich genauso zum Leben wie Wasser.



Regenwasser filtern

Du brauchst:
• 2 Hände voll Sand
• 2 Hände voll Kieselsteine
• einen Blumentopf
• eine Kaffee-Filtertüte
• Regen- und Pfützenwasser

Bereite erst das vor: Sammle Regenwasser in einem Glas und fülle Pfützenwasser in ein anderes Glas. Wasch den Sand und die Kieselsteine.

Leg dann die Filtertüte in den leeren Blumentopf und füll sie zur Hälfte mit Sand und in die obere Hälfte Kieselsteine. Stell dann den Blumentopf in eine durchsichtige Schüssel oder ein anderes großes Glasgefäß. Jetzt kannst du oben das Regenwasser einfüllen. Vergleich das gefilterte Regenwasser mit dem gefilterten Pfützenwasser und mit Leitungswasser.

! Das steckt dahinter:
In der Natur wird das Wasser durch verschiedene Schichten gefiltert, bis es als Grundwasser tief in der Erde schon recht sauber ist. Und genau das ist in deiner Filteranlage passiert. Aber Vorsicht! Das gefilterte Wasser ist zwar nicht mehr so schmutzig wie vorher, aber Bakterien und andere Schadstoffe sind noch drin. Also nicht trinken!



Unterwasserlupe

Du brauchst:
• einen großen Joghurtbecher (oder ein Stück dickes Plastikrohr)
• durchsichtige Plastikfolie
• einen festen Gummi (am besten für Einweckgläser) oder Klebeband
• Schere

Wasch den Joghurtbecher gründlich aus und schneide dann den Boden mit der Schere ab. Darüber spannst du dann ein großes Stück Klarsichtfolie. Mit dem Gummi oder dem Klebeband befestigst du es außen am Becher. Schon hast du eine Unterwasserlupe! Setz sie vorsichtig von oben aufs Wasser und schau dir an, was da so alles im Fluss oder See oder Meer wächst und herumschwimmt. Falls nichts davon in deiner Nähe ist, kannst du auch die Essensreste an den Gabeln im Abwaschbecken oder versenkte Schiffe in der Badewanne untersuchen.

! Das steckt dahinter:
Die Klarsichtfolie wölbt sich durch den Druck des Wassers nach oben und wird zu einer konvexen Linse, die alles größer erscheinen lässt.


Krabbeltiere zählen

Du brauchst:
• zwei weiße Tücher (am besten ist vielleicht ein altes Laken, das du in zwei Teile schneiden kannst)

Leg ein weißes Tuch auf einen Rasen und das andere weiße Tuch in eine Blumenwiese. Schau nach einer halben Stunde nach, welche und wie viele Tiere auf den Tüchern herumkrabbeln. Wenn du genau aufschreibst, was du siehst, kannst du die Tücher auch an verschiedenen Tagen auslegen und dann später deine Notizen vergleichen. Erstaunlich, oder?



Regenwürmer anlocken

Du brauchst:
• ein längeres, schmales Stück Holz

Steck das Holz ein bisschen schräg dort in die Erde, wo du Regenwürmer vermutest. Lass es mindestens 10 Zentimeter aus der Erde herausgucken. Trommle mit deinen Fingerkuppen eine Weile leicht an das Hölzchen. Wenn Regenwürmer drin sind, kriechen sie jetzt aus der Erde.

! Das steckt dahinter:
Regenwürmer kommen aus der Erde, wenn es regnet. Und dass es das tut, erfahren sie da unten, wenn sie die Regentropfen leise auf die Erde trommeln hören. Das imitierst du mit deinen Fingern an dem Hölzchen. Übrigens machen das auch die Vögel, indem sie auf der Erde hin- und hertrippeln – beobachte sie mal!


Wie sauber ist Schnee?

Du brauchst:
• sauberen Schnee
• eine Schüssel
• ein weißes Tuch
• einen Gummi

Leg das Tuch über die Schüssel und klemm die Zipfel unter die Schüssel oder spann das Tuch mit einem Gummi fest. Leg dann sauberen Schnee auf das Tuch und lass ihn tauen. Was beobachtest du?

! Das steckt dahinter:
Wie das Regenwasser ist auch sein winterlicher Kollege, der Schnee, nicht ganz sauber. Obwohl er so schön weiß aussieht! Das Tuch filtert den Schmutz, und ein grauer oder brauner Rand bleibt zurück. Dasselbe gilt für Eiszapfen. Wenn du trotzdem unbedingt kosten musst, dann nur ganz wenig, ganz kurz und nur ganz saubere. 


Wie schön ist Schnee?

Du brauchst:
• Schnee, der gerade fällt
• ein Blatt dunkles Papier
• eine Lupe

Lass Schneeflocken auf dein Blatt Papier fallen und schau dir die Schneesterne mal ganz genau an.


Quelle: Kinder machen mit