Bundesamt für Naturschutz

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UV-Strahlung


Die Sonne scheint intensiver durch das "Ozonloch" © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: gleißende Sonne © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Wenn die Sonne scheint, geht es uns gut. Licht und Sonne heben die Stimmung, glätten die Haut und fördern den Knochenaufbau. Sonne lieben die meisten, denn sie macht uns braun und schön – allerdings nur, so lange wir es nicht übertreiben. Häufige Solariumsbesuche und stundenlanges Sonnenbaden ohne Sonnenschutz können ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Umso mehr, als die Sonnenstrahlen intensiver sind, seit die schützende Ozonschicht um die Erde in den letzten Jahrzehnten durchlässiger geworden ist.


Gefahren durch den Klimawandel

Häufige, intensive UV-Strahlung gilt als bedeutendster Risikofaktor für Hautkrebs, aber auch Sonnenbrand, Entzündungen im Auge und allergische Reaktionen können auftreten. Der Klimawandel erhöht diese Gefahren künftig nicht nur wegen des sogenannten Ozonlochs, sondern auch, weil sich mit der globalen Erwärmung die Menschen in bisher kühleren Gebieten mehr im Freien aufhalten und der Sonne aussetzen werden.

Auch indirekte Folgen werden befürchtet. Stärkere UV-Strahlung kann Pflanzen so stark verändern, dass auch wir Menschen betroffen werden. Geringeres Wachstum, Produktion schädlicher Inhaltsstoffe, gebremste Fotosynthese, reduzierte Reproduktion oder Absterben können Folgen sein. Allerdings versucht die Evolution in Windeseile ihr Bestes – es wird beobachtet, dass betroffene Arten dem bereits mit Reparaturmechanismen, Pigmenten und reflektierenden Wachsen auf der Blattoberfläche entgegenwirken. Dennoch: Sehr wahrscheinlich wird die erhöhte, weniger gefilterte UV-Strahlung Ökosysteme ins Ungleichgewicht bringen und Biodiversität verloren gehen.


Schäden vermeiden

Hautkrebs ist als eine der häufigsten Krebsarten ein bedeutendes Gesundheitsproblem in Deutschland.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert regelmäßig über die aktuelle UV-Situation und über Hauttypen und Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Sonnenbränden.
Die wichtigsten Regeln:

  • Sonnencreme – hoher Lichtschutzfaktor, eine halbe Stunde vorher auftragen
  • Sonnenbrille – schützt die Augen vor Entzündungen
  • Schatten – Pausen im Schatten einlegen, Mittagssonne meiden
  • Lange Kleidung – dünne, langärmelige Kleidung schützt und kühlt durch Schwitzen
  • Kopfbedeckung – Schutz gegen Sonnenstich

Links

UV-Strahlung Bundesamt für Strahlenschutz

UV-Strahlung BMU

UV-Messnetz

Klimawandel und Hautkrebs Forschungsprojekt "Climaderm"

Tipps für sonnige Tage NABU