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Wassersport


Kanufahrer erleben die Natur sehr intensiv © Till Hopf
Foto: Paddler im Müritz-Nationalpark (von Till Hopf)

Wasser zieht uns Menschen an. Am Wasser sind wir den Elementen frei ausgesetzt – weite, offene Landschaften und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt laden zu Erholung und Entspannung bei intensivem Naturerlebnis ein.

Auch für Bewegungs- und Sportbegeisterte haben Flüsse, Seen oder das Meer einiges zu bieten. Ob beim Spazierengehen am Strand, beim Joggen um den See oder beim Radwandern entlang idyllischer Flusslandschaften – die Möglichkeiten sind vielfältig. Abenteuerlustige können beim Wassersport jeglicher Art vom Alltag abschalten und sich aktiv erholen. An Nord- oder Ostsee verbinden sich Sport und Abhärtung durch das Reizklima der Küste zu einem doppeltem Gesundheitsplus.


Segeln

Der größte Reiz beim Segeln besteht in der Auseinandersetzung des Menschen mit den Elementen. Als Qualifikationsnachweis über praktische und theoretische Segelkenntnisse müssen Segler einen Segelschein besitzen. In Deutschland wird für das Führen eines Segelbootes die entsprechende Kenntnis der Regeln verlangt, ein Führerschein ist jedoch nicht immer erforderlich.

Das sportliche Jollensegeln ist vergleichsweise kostengünstig und eignet sich auch für Einsteiger, die auf kleineren Gewässern Erfahrungen sammeln können. Das aufwendigere Yachtsegeln dagegen ermöglicht längere Fahrten auf größeren Gewässern wie Ostsee oder Bodensee. Diese Art des Fahrtensegelns wird gern für erlebnispädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen genutzt.  


Surfen

Noch direkter als beim Segeln setzt sich der Mensch beim Surfen mit Wind und Wasser auseinander. Viel Kraft und Koordination erfordert dieser Sport und belohnt mit eindrucksvollen Ergebnissen, wenn man ihn beherrscht. In Deutschland besonders verbreitet sind das Windsurfen und seit einiger Zeit auch das Kitesurfen, ein Wassersport mit geringerem Kosten- und Transportaufwand.


Kanu

Auch Kanufahren im Kanadier oder Kajak ist ein beliebter Wassersport. Im Kanadier wird ein Stechpaddel, im Kajak ein Doppelpaddel benutzt. Bewegung und Ruhe wechseln beim Fahren ab – Sie können sich aktiv und passiv erholen. Naturfreunde erfahren die Landschaft beim Kanufahren sehr intensiv – wegen der leisen Fortbewegung können zum Beispiel selbst scheue Tiere beobachtet werden. Seen und Flüsse eignen sich am besten zum Kanufahren. Erfahrene Paddler können auf der Ostsee und im Wattenmeer geeignete Strecken auch für längere Touren finden.

Links

Segeln NaturSportInfo

Surfen NaturSportInfo

Kanufahren NaturSportInfo

Bundesvereinigung Kanutouristik

Deutscher Kanu-Verband

Aktuelle Befahrensregelungen

Wassertourismus in Deutschland

Projekt BKT/BUND Kanu Naturerlebnis