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Radsport


Radeln gegen Zivilisationskrankheiten © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Radwanderer © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Radwandern

Radwandern kann fast jeder, der Rad fahren kann. Auf Radwanderwegen sind deshalb nicht nur junge und sportliche Radfahrer unterwegs, sondern auch Familien und ältere Menschen. Kraft und Kondition der Fahrer bestimmen die Geschwindigkeit, und bei Bedarf wird eine Pause eingelegt. Menschen mit Behinderungen können die Natur mitunter leichter mit dem Fahrrad erkunden als zu Fuß. Die Belastung ist auf den Touren, die in Deutschland zumeist entlang von Küsten oder Flusslandschaften führen, recht gleichmäßig. Vielleicht ist Radwandern auch deshalb in Deutschland so beliebt, weil sich auf dem hervorragend ausgebauten und instand gehaltenen Radwegenetz in kurzer Zeit viel Natur erleben lässt.

Für längere Touren gibt es Pauschalangebote mit Gepäcktransport. Wer möchte, kann sich einer Gruppe anschließen, es gibt aber auch individuelle Betreuung. Gerade an Radwanderwegen entstehen immer mehr fahrradfreundliche Unterkünfte mit speziellen Versorgungs- und Reparaturangeboten. Für die Reiseplanung empfiehlt sich das bundesweite Übernachtungsverzeichnis „Bett & Bike“ mit seinen rund 4.800 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätzen.

Inzwischen sind auch Touren per GPS-Navigation befahrbar. Navigationsgeräte können sogar in einigen bikerfreundlichen Betrieben gemietet werden.


Mountainbike und Rennrad

Beliebte Natursportarten sind in Deutschland auch Mountainbiking und Rennradfahren. Während letztere auf gute Straßen angewiesen sind, suchen Mountainbiker die Herausforderung in unwegsamer Landschaft. Bei diesem Sport kommt es sehr auf einen achtungsvollen Umgang mit der Natur an, damit genau diese Naturräume, die der Sportler schätzt, erhalten bleiben.