Bundesamt für Naturschutz

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Klima und Klimawandel

Alle reden vom Klima, aber was ist das eigentlich? Manche glauben, das Klima ist das gleiche wie das Wetter, aber das stimmt nicht. 

Das Wetter siehst du, wenn du aus dem Fenster schaust oder rausgehst. Du siehst, ob die Sonne scheint und merkst, ob es kalt ist oder warm. Und – das Wetter lässt sich immer nur für eine kurze Zeit voraussagen. 

Das Klima ist das "durchschnittliche Wetter" für ein bestimmtes Gebiet. In einem großen Gebiet wird das Wetter über viele Jahre beobachtet und daraus werden Durchschnittswerte errechnet. Zum Beispiel die durchschnittliche Temperatur oder Regenmenge in einem Jahr. Die ergeben dann zusammen das Klima für dieses Gebiet.

Das Klima wirkt sich auch auf die Gesundheit von uns Menschen aus. So geht es Menschen mit Asthma oder Neurodermitis am Meer meistens besser als in einer großen Stadt.

Klimawandel

Das Klima ändert sich nicht so plötzlich wie das Wetter, sondern im Verlauf von vielen Jahren. Diese Veränderungen gab es schon immer. Zum Beispiel waren große Teile der Erde vor sehr langer Zeit mal mit Eis bedeckt, das irgendwann wieder taute.

Und auch jetzt wandelt sich das Klima. Die meisten Forscher sind sich darüber einig, dass die durchschnittliche Temperatur auf der ganzen Welt ansteigt. Aber über die Folgen dieser Erwärmung haben die Forscher unterschiedliche Meinungen. Manche gehen davon aus, dass es in Deutschland bald viel mehr regnen wird und es öfter Überschwemmungen gibt. Andere sagen, dass es bei uns immer wärmer und trockener wird. Was wirklich stimmt, wissen wir noch nicht.

Treibhauseffekt

Illustration: Treibhauseffekt © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Ein wichtiger Grund für den Klimawandel ist der Treibhauseffekt. Dabei unterscheiden die Wissenschaftler zwischen dem natürlichen Treibhauseffekt und dem vom Menschen gemachten Treibhauseffekt.

Ohne den natürlichen Treibhauseffekt könnten wir auf der Erde nicht leben. Die Erde ist von einer großen Gashülle umgeben, der Atmosphäre. Die funktioniert so ähnlich wie die Glasscheiben bei einem Treibhaus: Ein Teil der Sonnenstrahlen erreicht durch die Gashülle die Erdoberfläche. Dort werden diese Strahlen in Wärme umgewandelt, so dass es auf der Erde warm wird. Diese Wärmestrahlung kann aber nur schwer durch die Gashülle zurück in den Weltraum gelangen, weil die Gase dort oben die Wärme anziehen und festhalten.

Durch Industrieanlagen und Autoabgase gelangen aber immer mehr Gase in die Atmosphäre. Je mehr Gase in der Atmosphäre sind, desto weniger Wärme kann in den Weltraum abgegeben werden und desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist also der Treibhauseffekt, der durch den Menschen entsteht. Und deswegen wandelt sich das Klima.

Kohlendioxid

CO2 (das ist die Abkürzung für Kohlendioxid) ist ein Gas, das für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Es entsteht bei vielen Verbrennungsvorgängen, zum Beispiel in Fabriken, bei der Stromerzeugung oder beim Autofahren, aber auch in der Landwirtschaft.

Klimaschützer werden

Um das Klima zu schützen, wollen verschiedene Länder, auch Deutschland, den Ausstoß von CO2 verringern. Und dabei kannst du helfen! Hier erfährst du, wie du     Klima-Schützer werden kannst.


Quelle: "Das Buch vom Klima", Bundesamt für Naturschutz; "Was ist Was: Klima"

Letzte Änderung: 30.03.2009

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