Bundesamt für Naturschutz

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Winter


Dick einmummeln und ab in den Schnee © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Schneebedeckter Wald und Langlaufspuren © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Laut Kalender beginnt der Winter am 21. Dezember. Das ist der kürzeste Tag im Jahr. Die Sonne geht sehr spät auf und sehr früh unter.

Eiszeit und Winterruhe

Die Bäume tragen keine Blätter mehr und die Natur hält Winterruhe. Man sagt auch, sie hält den Atem an. Im Winter ist es in der Natur immer stiller als in den warmen Monaten – achte mal darauf! 

Der Winter ist die kälteste Jahreszeit. Der Boden ist meistens gefroren und in der Stadt können die Gehwege und Straßen glatt sein. Schnee kann fallen und Seen können zufrieren. 

Du solltest Jacke, Schal, Mütze und Handschuhe immer in der Nähe haben. Lass dich von der Kälte bloß nicht abschrecken rauszugehen! Zieh dich draußen warm an und iss zu Hause viel Obst und Gemüse – dann bleibst du auch bei Minusgraden gesund!


Bahn frei, Kartoffelbrei © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Kinder fahren Schlitten © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Rodeln und Schlittschuhlaufen

Warst du schon mal Schlittschuh laufen? Na dann nichts wie los! Aber denk daran, dass zugefrorene Seen gefährlich sind und das Eislaufen darauf oft verboten. Ob das Eis überall dick und stark genug ist, kannst du schlecht erkennen. Damit du nicht ins Eis einbrichst, geh lieber nicht auf zugefrorene Seen – jedenfalls niemals ohne Erwachsene! Erkundige dich besser nach einer Eisbahn in deiner Nähe! Manchmal werden auch Wiesen geflutet, wo du dann prima Schlittschuh laufen kannst.

Wenn viel Schnee liegt, gehst du sicher gern rodeln. Hol gleich deinen Schlitten aus dem Keller oder frag die Nachbarn, ob sie dir ihren leihen! Irgendeinen kleinen Hügel findest du bestimmt, den du runterbrausen kannst. Oder schieb deine Eltern mal ein Stück auf dem Schlitten durch den Park – und wirf sie „aus Versehen“ in den Schnee! 

Schneemannbauen macht übrigens auch noch Erwachsenen Spaß. Also bau mit deinen Freunden oder Eltern mal einen richtig großen, dicken Schneemann!

Winterruhe und Winterschlaf

Manche Tiere halten Winterruhe – zum Beispiel Dachs, Waschbär, Eichhörnchen und Braunbär. Das heißt, sie verschlafen den größten Teil des Winters. Wenn sie aber großen Hunger haben, stehen sie auf und fressen sich den Bauch voll.

Andere Tiere wie Igel, Fledermaus und Hamster halten Winterschlaf. Ihre Körpertemperatur ist dann niedriger als sonst und sie atmen weniger. Ihr Herz schlägt nur ganz langsam, also brauchen sie nur sehr wenig Energie. Sie stehen den ganzen Winter lang nicht auf, sondern ziehen ihre Energie aus den angefressenen Fettpolstern. 


Die Tage werden nach dem 21. Dezember wieder länger. Im Februar und März kannst du die ersten Blumen entdecken. Am 19. März ist der Winter zu Ende und im Kalender steht einen Tag später Frühling.


Quelle: Bundesamt für Naturschutz