Bundesamt für Naturschutz

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Sommer


Pack die Badehose ein! © Michael Pütsch
Foto: Badende Kinder © Michael Pütsch

Am 21. Juni fängt der Sommer an – die Zeit der Blumen und Blüten. Alles ist grün und viele Bäume und Sträucher tragen reife Früchte. Die Sommertage sind die längsten im Jahr, weil die Sonne sehr früh aufgeht und abends erst sehr spät untergeht.

Sommersprossen und Sonnenschein

Im Sommer kann es richtig heiß werden. Wenn du dann raus gehst, reicht ein dünnes Kleid oder T-Shirt und kurze Hose. Denk aber an die Sonnencreme und Cap oder Tuch auf dem Kopf! In der prallen Sonne schützt dich das vor ihren gefährlichen Strahlen. Vielleicht hast du ja schon mal vom Ozonloch gehört. Bei den Klima-Detektiven (hier draufklicken!) erfährst du mehr darüber. 

Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um ewig lange draußen zu spielen. Es ist bis abends hell, du frierst nicht und wirst nicht nass. Also, keine Ausreden für Stubenhocker – raus mit euch!

Du kannst zum Beispiel Rollschuh laufen oder Inline-Skates fahren. Wenn du das zum ersten Mal machst, nimm am besten deine Eltern oder großen Geschwister zum Üben mit. Setzt lieber auch einen Helm auf und schützt Arme und Beine mit Knie-, Ellenbogen- und Handgelenk-Schonern.

Hast du ein Freibad in der Nähe? Dann kannst du doch nach der Schule oder am Wochenende mit deinen Eltern oder Freunden baden gehen. Schwimmen und im Wasser Toben macht Spaß und stark und ist gut für deine Kraft und Ausdauer. Aber tue im Wasser nur, was du dir zutraust und lass dich nicht zu gefährlichen Mutproben überreden! 

Wenn du einen Teich oder Fluss oder sogar das Meer in der Nähe hast, geh oder spring immer nur an den Stellen ins Wasser, die du kennst! Und schau auch, dass du die Natur gut behandelst und nach dem Baden deinen Abfall mitnimmst zur nächsten Mülltonne.


Schmetterlinge

Ein Pfauenauge sucht Nektar in einer Ringelblume © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Schmetterling (Tagpfauenauge) © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Vielleicht weißt du es schon: Wenn Raupen richtig rund gefressen sind, spinnen sie sich ein. Man sagt, sie „verpuppen“ sich. In diesen Kokons verwandeln sie sich zu Schmetterlingen und schlüpfen heraus, sobald es draußen warm genug ist. Im Sommer kannst du die bunten Falter überall herumflattern sehen. Besonders viele Schmetterlinge tummeln sich an natürlichen Wiesen. Wenn du ihnen hinterherläufst, werden sie dich irgendwann abhängen. Nämlich dann, wenn sie bei ihrer Lieblingsspeise angekommen sind: dem Nektar von Brennnesseln. Wenn du schon mal Bekanntschaft mir diesen unangenehmen Zeitgenossen geschlossen hast, weißt du: Brennnesseln brennen ganz fürchterlich auf der Haut. Aber das geht bald vorbei. Und eigentlich ist es sogar gut für dich: die roten Flecken auf deiner Haut bedeuten, dass an dieser Stelle viel Blut durch deinen Körper fließt. So ungefähr, als ob du lange gerannt bist. Rennen und Herumtoben sind ja auch gut für deine Gesundheit und machen dich stark.

Abenteuer Nachtwanderung

Macht euch doch mal im Dunkeln auf den Weg in die Natur! In Sommernächten ist eine Menge los da draußen. Schnappt euch eure Eltern und versucht mal, euren Ohren mehr zu trauen als den Augen. Manche Tiere, die nachts unterwegs sind, machen das nämlich genauso. Diese „nachtaktiven“ Tiere schlafen tagsüber und gehen nachts auf Nahrungssuche. 

Eulen zum Beispiel haben sehr große Augen. Damit können sie in der Dämmerung noch viel länger und viel besser sehen als wir Menschen. Und wenn es dann richtig dunkel ist, hören sie ihre Beute mit ihren guten Ohren.

Mit einer Taschenlampe kannst du nachts Schmetterlinge beobachten, die du am Tage nicht siehst. Im Gegensatz zu ihren tagaktiven Kollegen sind nachtaktive Schmetterlinge gar nicht bunt. 

Wenn der Mond scheint, kannst du Fledermäuse und Eulen über die Bäume fliegen sehen – auch ohne Taschenlampe

Und es gibt Blumen, die nur nachts blühen, zum Beispiel die weiße Lichtnelke.


Im September wird es langsam wieder kühler. Der 21. September ist laut Kalender der letzte Sommertag, und dann kommt der Herbst.


Quelle: Bundesamt für Naturschutz

Mitmachen!

In Hamburg sind die Moving Kids unterwegs. Moving heißt sich bewegen – willst du dabei sein? Hier erfährst du mehr. [6]

Der Natur nachschnüffeln kannst du in Herford – auf vier Spürnasenpfaden für kleine und große Kinder. Nase auf und hier entlang! [58]

Drei Tage Handball am Strand? Das gibt’s im Jugendcamp "Natur bewegt" in Cuxhaven! Infos hier. [47]

Sehen, schmecken, fühlen, riechen – von Mai bis September kannst du mit deiner Familie in Burg im Spreewald deine Sinne erforschen. Die Natur-Erlebnis-Uhr tickt hier. [45]

Wasser untersuchen © Ariane Meier
Wasserprobe