Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Frühling


Apfelbäume blühen im April © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Apfelbaumblüte © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Am 20. März steht im Kalender „Frühlingsanfang“ und du merkst, dass es langsam wärmer wird.

Wenn du morgens aufstehst, ist es schon hell und nachmittags kannst du lange draußen spielen, weil es erst später dunkel wird. Die Tage werden also länger. Am letzten Wochenende im März stellen alle ihre Uhren um eine Stunde vor.

Blumen blühen, Vögel singen

Im Frühling wachsen an den Sträuchern dicke Knospen, und wenn die ersten Blätter daraus hervorkriechen, fangen auch die Blumen an zu blühen. Du hörst Vögel singen und kannst beobachten, wie sie Stöckchen, Moos und Federn für ihre Nester zusammentragen. Vielleicht siehst du auch, wie sie dann ihre Jungen füttern. Wenn du Glück hast, siehst du im Wald sogar Tierkinder.

Langsam kannst du die Winterjacke im Schrank lassen und eine dünnere Jacke anziehen. Lass die ersten Sonnenstrahlen ruhig deine Nase kitzeln, denn sie regen deinen Körper an, wichtiges Vitamin D für deine Knochen zu bilden. Manche Tage sehen vom Fenster schon warm aus, aber wenn du draußen bist, weht doch ein kühler Wind. Nimm also lieber noch einen Pullover mit, wenn du aus dem Haus gehst! 

Endlich kannst du dein Fahrrad wieder aus dem Keller holen und mit deiner Familie oder deinen Freunden auf Fahrradtour gehen. Mach es aber vorher fit – pump Luft auf, öl die Kette und schau nach, ob Licht und Bremsen funktionieren. Und vergiss nicht den Fahrradhelm!

Du kannst auch mit deinen Freunden im Park oder im Garten Fußball spielen. Das macht riesigen Spaß und ist gut für eure Gesundheit. Aber spielt bitte nur da, wo ihr niemanden stören oder verletzen könnt!

Tierkinder

Wildschweinkinder heißen Frischlinge © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Wildschweinkinder © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Im Mai kommt überall in der Natur Nachwuchs zur Welt. Denn jetzt ist es warm genug für die Kleinen, und die frischen Pflanzen sind leckere Nahrung. Alle Tier-Eltern bauen sichere Verstecke für ihre Jungen. Rehe und Hirsche legen ihre Kinder, die Kitze, im hohen Gras oder in Getreidefeldern ab. Kaninchen graben für ihre Kinder Höhlen in die Erde, und Hasen buddeln Kuhlen zwischen hohem Gras.

Auch wenn Tierkinder sehr süß sind, fass sie bitte niemals an! Manche Tier-Eltern verstoßen ihre Kleinen, wenn sie nach Menschen riechen. Außerdem würdest du sie sehr erschrecken, weil du viel größer bist als sie. Die Kleinen wissen ja nicht, dass du ihnen nichts tun willst. Wenn du aber leise bist, kannst du sie gut von weitem beim Laufenlernen oder beim Spielen beobachten.

Vogelstimmen

Im Sommer singen die Vögel den ganzen Tag. Wenn du die Ohren spitzt, erkennst du vielleicht die Unterschiede in ihrem Gesang. Eins kann dir dabei helfen: Jeder Vogel singt nur zu seiner Lieblingszeit.

Das Rotkehlchen singt nur morgens. Es wird deshalb Früh-Singer genannt.

Die Feldlerche ist ein Mittag-Singer. Sie singt – richtig! – nur in den Mittagsstunden.

Die Blaumeise singt am häufigsten abends und heißt deshalb auch Abend-Singer.

Der Teichrohrsänger ist ein Nachtschwärmer. Seinen Gesang kannst du nur nachts hören.

Willst du mal hören, wie das klingt? Dann geh auf die Seite vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dort kannst du dir die Stimmen von 40 Vogelarten anhören! Vielleicht kannst du dann beim nächsten Spaziergang deinen Eltern sagen, welcher Vogel gerade singt. Sie werden staunen!


Der 20. Juni ist laut Kalender der letzte Frühlingstag. Und dann beginnt der Sommer.


Quelle: Bundesamt für Naturschutz

Mitmachen!

Machst Du gern Urlaub auf der Insel Rügen? 
In Göhren können Entdecker was erleben: Fledermausnacht, Strandlabor, Erlebniswanderungen, Überlebenstechnik, Umweltschutzarbeiten. Hier findest du mehr darüber [12]

An der Steilküste nach Schätzen suchen © Thomas Claßen
Auf diesem Bild siehst Du die berühmten Kreidefelsen auf Rügen

Ab in die Wildnis! 
In der biologischen Station östliches Ruhrgebiet gibt es wilde Natur-Flächen zum Spielen für dich! Mehr darüber kannst du hier finden [5]

Am Teich spielen © Thomas Claßen
Kinder in Gummisteifeln beim Spielen an einem Teich