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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)


Lebensenergien in Einklang bringen © Stadtverwaltung Bad Langensalza
Foto: Buddha im Japanischen Garten in Bad Langensalza © Stadtverwaltung Bad Langensalza

Die Ursprünge der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) liegen etwa 6.000 Jahre zurück. Charakteristisch für die TCM sind eine ganzheitliche Orientierung und der Schwerpunkt der kosmisch-geometrisch erklärten Elementenlehre. Im so genannten Yijing-System, das die allgegenwärtige Verbindung zur Natur darstellt, beschreibt die Elementenlehre acht Triagramme: Himmel, Wind, Wasser, Berg, Erde, Donner, Feuer und Teich. Darüber hinaus werden fünf Wandlungsphasen beschrieben: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Ein weiterer Fokus der TCM liegt auf der Nutzung natürlicher Produkte: etwa 1.500 Tier- und 5.000 Pflanzenarten finden in der TCM Anwendung, allerdings nicht ausschließlich aus nachhaltiger Produktion und Gewinnung.

In der TCM stellt das Yijing-System die Strukturen der Natur im Körper des Menschen und dessen Lebenssituationen dar. Ausgangsbasis ist hier das Idealbild eines Menschen, der sich erfolgreich an seine Umwelt anpasst und im Einklang mit der Natur lebt. Krankheiten können durch das Wiedererlangen der Übereinstimmung mit der Umwelt überwunden werden (Claßen 2008; Unschuld 2004). Die Lebenssituationen des Menschen werden als Stadien begriffen, die sich in einem kontinuierlichen Fluss befinden.

Links

Deutsche Gesellschaft für traditionelle chinesische Medizin DGTCM

Institut für Naturheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin Uni Essen

Geschichte der Traditionellen Chinesischen Medizin